Es ist verständlich, sich Gedanken über Diabetes zu machen, wenn Sie Veränderungen Ihrer Gesundheit bemerken oder mögliche Risikofaktoren bei sich erkennen. Ein Risikofaktor ist keine Diagnose: Er kann Ihre Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Diabetes zu erkranken, sagt aber nicht aus, ob Sie Diabetes haben. Sich wohlzufühlen, schließt Diabetes ebenfalls nicht zuverlässig aus. Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen für Erwachsene in Malta und ersetzt keine Beurteilung Ihrer individuellen Gesundheit.
Was das Risiko aussagen kann – und was nicht
Zu den Faktoren, die zu Typ-2-Diabetes beitragen, gehören Übergewicht, zu wenig körperliche Aktivität und genetische Faktoren. Sie sind Anlass, Ihre Bedenken mit einer medizinischen Fachkraft zu besprechen, aber kein Grund, sich selbst Diabetes zuzuschreiben. Bei Typ-1-Diabetes wird nicht ausreichend Insulin produziert; die Ursache ist nicht bekannt. Allein anhand Ihres Lebensstils lässt sich nicht feststellen, ob Sie Diabetes haben und, falls ja, um welchen Typ es sich handelt.
Zu den Symptomen von Diabetes können ungewöhnlich starker Durst, häufigeres Wasserlassen als sonst, verschwommenes Sehen, Müdigkeit und unbeabsichtigter Gewichtsverlust gehören. Die Symptome können plötzlich auftreten. Bei Typ-2-Diabetes können sie dagegen mild sein und erst nach Jahren bemerkt werden. Ein Symptom beweist keinen Diabetes, aber Sie müssen nicht erst mehrere Symptome haben, bevor Sie um Rat fragen. Wenn Symptome plötzlich auftreten oder sich schnell verschlimmern, lassen Sie sich zeitnah medizinisch untersuchen, statt auf einen regulären Termin zu warten.
Ein praktischer Weg nach vorn
- Notieren Sie, was Ihnen aufgefallen ist. Schreiben Sie Veränderungen und den Zeitpunkt ihres Beginns auf. Halten Sie auch Ihnen bekannte relevante Fälle in der Familie fest. Diese Notizen können Ihnen helfen, Ihre Bedenken zu schildern, stellen aber keine Diagnose.
- Fragen Sie nach einer Untersuchung. Wenden Sie sich an eine medizinische Fachkraft, wenn Sie Symptome haben oder sich wegen Ihres Risikos Sorgen machen. Fragen Sie, ob ein Blutzuckertest sinnvoll ist. Vorsorgeuntersuchungen und Bluttests bei einer medizinischen Fachkraft können helfen, Diabetes frühzeitig zu erkennen.
- Orientieren Sie sich am Testergebnis, nicht an einer Vermutung. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft erklären, was die Untersuchungsergebnisse für Sie bedeuten. Verlassen Sie sich nicht auf eine Symptomliste, Ihre Körpermaße oder Ihre täglichen Gewohnheiten, um zu entscheiden, ob Sie Diabetes haben.
Gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, ein gesundes Körpergewicht und der Verzicht auf Tabak können dazu beitragen, Typ-2-Diabetes zu verhindern oder hinauszuzögern. Sie ersetzen keine Untersuchung, wenn Diabetes Anlass zur Sorge gibt. Wenn Sie schwanger sind, fragen Sie Ihr Schwangerschafts- oder Behandlungsteam nach einem Screening: Schwangerschaftsdiabetes wird durch vorgeburtliche Untersuchungen festgestellt, nicht allein anhand von Symptomen.
Holen Sie individuellen Rat zu den nächsten Schritten ein und ändern Sie keine verordnete Behandlung aufgrund dieses Artikels.
Wenden Sie sich an eine medizinische Fachkraft, wenn Sie Symptome bemerken oder sich wegen Ihres Risikos Sorgen machen. Lassen Sie sich zeitnah medizinisch untersuchen, wenn Symptome plötzlich auftreten oder sich schnell verschlimmern; warten Sie nicht auf einen regulären Termin. Wenn Sie schwanger sind, fragen Sie Ihr Schwangerschafts- oder Behandlungsteam nach einer vorgeburtlichen Untersuchung. Ändern Sie aufgrund dieses Artikels keine verordnete Behandlung.
Bei diesem Artikel handelt es sich um allgemeine Gesundheitsinformationen und ersetzt nicht eine individuelle medizinische Beurteilung, Diagnose oder einen Behandlungsplan.
